Lichterfeld-Schacksdorf

Vorschaubild

Die rund 1085 Lichterfeld-Schacksdorfer arbeiten derzeit hart an der Zukunft ihrer Dörfer. Während in Lichterfeld die ehemalige Abraumförderbrücke F60 seit dem 5. Mai 2002 als Besucherbergwerk betrieben wird, hat Schacksdorf den alten Militärflughafen als Lausitzflugplatz wieder an den Start gebracht. Als Lausitzer Leuchtturm gehörte die F60 zur Weltausstellung Expo 2000; zudem ist sie das Flaggschiff der Internationalen Bauausstellung "Fürst-Pückler-Land".

 

Die Brücke steht am sich füllenden Bergheider See. Seit dem 7. September 2001 wurde mit der Flutung des Tagebaurestlochs begonnen. Die Lichterfelder und die Käufer hier noch vorhandener Baugrundstücke werden etwa im Jahre 2015 den Bergheider See und ein entstehendes Naherholungsgebiet fast vor ihrer Haustür haben.

 

Im Ortsteil  Schacksdorf liegt der Lausitzflugplatz Finsterwalde/Schacksdorf. Dort kann man nicht nur starten und landen, sondern dem Besucher bietet sich mit einem einmaligen Gebäudekomplex ein  interessantes  Beispiel der Bauhausarchitektur der 30-er Jahre von sowohl militärhistorischer als auch baugeschichtlicher Bedeutung. Kernpunkt ist der Tower mit seinen in unmittelbarer Sichtnähe angeordneten sechs Hangar. Das Ensemble wurde zum kulturhistorischen Erbe erklärt und unter Denkmalschutz gestellt. Von der Plattform des Towers hat man einen herrlichen Blick über die nähere und weitere Umgebung. Im obersten Geschoss hat die Flugleitung ihren Sitz und Sie können bei der Flugbetriebsgesellschaft Lausitzflugplatz Finsterwalde mbH unter der Telefonnr. (03531) 608087 Besichtigungstermine auf dem Flugplatz und für die Towergaststätte vereinbaren.

 

Tower

 

Almabetrieb in Lieskau

Jährlich findet am ersten Sonntag im Oktober der Niederlausitzer Almabtrieb in Lieskau, direkt neben der B96, statt.


Ein abwechslungsreiches Programm mit Blasmusik, gepaart mit einem vielfältigen ländlichen Handwerkstreiben, wird die zahlreichen Zuschauer erwarten.

 

Almabetrieb Ein Almabtrieb der besonderen Art wird die Besucher am Nachmittag erwarten und bestimmt zum Weitersagen und Wiederkommen anregen! Der Niederlausitzer Almabtrieb zeichnet sich durch die Vielfalt der gezeigten Tiere und Programmpunkte aus, von der kleinsten Almziege, über geschmückte Einzeltiere, einer bezaubernde Sennerin bis hin zum großen Finale - einer Mutterkuhherde von mindestens 20 - 30 Tieren die als Abschlussbild vom Berg ins Tal getrieben werden.